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Männer vorlieben

Selbst in Hinblick auf optische Vorlieben gibt es durchaus Gemeinsamkeiten: So begeistern sich rund 22 Prozent der weiblichen Singles für dunkelbraunes Haar - bei den Männern sind es ähnlich viele, nämlich 19 Prozent. Beide Geschlechter schätzen ein bezauberndes Lächeln sowie schöne Augen.


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Worauf Männer dann bei Frauen wirklich achten? Haltung ist ein Stichwort! Die hat doch eine Hammer-Figur und einen supercoolen Style. Oder ist das eine Masche, um seine Freundin nicht zu verärgern. Tun Frauen Männern grundsätzlich vielleicht sogar unrecht, wenn es um die Beurteilung von Attraktivität geht?

Prudi
Jahre alt: ich bin 28

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Auch bei verheirateten Paaren stellten Forscher keine eindeutigen Trends fest. Viele Wirbeltiere, zum Beispiel die Maus, haben dafür einen speziellen "Riecher": das Vomeronasal-Organ. Alle diese Untersuchungen haben ohnehin einen Haken: Die meisten fanden unter Laborbedingungen statt.

Warum ist das Immunsystem bei der Partnerwahl wichtig? Der Stoff kann offenbar dafür sorgen, dass Frauen, die eng zusammenleben, zeitgleich ihre Tage bekommen.

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Dennoch rochen sie am liebsten Hemden, deren Träger andere Immungene als sie selbst hatten. Doch damit sind die Forscher zunächst am Ende ihrer Weisheit. Wie die Zyklus-Anpassung genau funktioniert und durch welche Substanz sie tatsächlich ausgelöst wird, ist noch nicht geklärt. Ähnliche Mechanismen vermuten Forscher auch bei Menschen. Offenbar können das nicht nur Tiere wie Mäuse oder Stichlinge riechen. Wissenschaftler haben festgestellt: Weltweit finden Angehörige verschiedener Kulturen dieselben Gesichtsmerkmale schön. Der Natur geht es bei der Partnerwahl nun mal um Fortpflanzung.

Etliche Wissenschaftler vermuten aber, dass wir das Objekt unserer Begierde gar nicht bewusst wählen, dass also unbewusste Eindrücke einen Menschen für uns anziehend machen. Sex, so sagen Evolutionsbiologen, lohnt sich - quer durch alle Lebensformen - nur dann, wenn diese Form der Fortpflanzung aussichtsreicher ist als Vermehrung ohne Sex. Ein möglicher Vorteil der schönsten Sache der Welt ist, dass sich die Erbinformationen von Ei- und Samenzelle mischen: Der Nachwuchs ist dadurch genetisch besser gegen Krankheiten gewappnet - das sichert das Überleben einer Art.

Wirbeltiere und Menschen haben in ihrem Erbgut Gene, die zum sogenannten Haupthistokompatibilitätskomplex, kurz MHC-Komplex, gehören - einem "Erkennungsdienst" für böse Eindringlinge.

Der einzelne Mensch verfügt aber nur über maximal 18 dieser Genvarianten. Auch das sogenannte Hüft-Taille-Verhältnis ist in dieser Hinsicht ein wichtiges al. Attraktivität liegt zunächst im Auge des Betrachters. Bei erwachsenen Menschen ist dieses Organ allerdings verkümmert: Es hat keine Verbindung zum Gehirn.

Einleuchtender scheint, dass wir vor allem darauf achten, wie der Mann oder die Frau am Tresen aussieht.

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Beim Seidenspinner funktioniert das so: Die Schmetterlingsweibchen produzieren eine Substanz, die sie in die Umgebung abgegeben. Allerdings nehmen Frauen Gerüche im Laufe des Zyklus unterschiedlich wahr. Und je gesünder jemand ist, desto besser sind die Chancen, gesunde Nachkommen zu haben.

Warum wir uns in manche Leute verlieben und in andere nicht, ist eine so faszinierende wie ungeklärte Frage. Pheromone riechen nicht und wirken unbewusst. Paare entstammen häufig demselben sozialen Milieu. Ob sich die Erkenntnisse auf das wahre Leben übertragen lassen, ist zweifelhaft. Ein Placebo-Effekt, also ein Schein-Effekt, kann mit im Spiel gewesen sein: Weil Sie an die Macht der Pheromone geglaubt haben, sind Sie möglicherweise offener auf andere Menschen zugegangen.

Vielleicht war, ganz banal, der Platz neben Ihnen der einzige freie. Wir haben neun MHC-Gene, von jedem kann es Hunderte Varianten geben, die Allele genannt werden. In zahlreichen Studien haben Wissenschaftler getestet, ob Frauen und Männer auf mögliche Sexuallockstoffe des jeweils anderen Geschlechts reagieren. Sie haben Ihre bessere Hälfte zufällig in der Kneipe kennen und lieben gelernt?

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Das in manchen der vorgeblich lockenden Duft-Wässerchen enthaltene Androstenon stammt übrigens vom Eber. Versuche zeigten, dass Frauen, die Androstenol schnupperten, Männer als sexuell attraktiv beschrieben, während Androstenon eher die gegenteilige Wirkung hatte. Evolutionsbiologen vermuten: Es ist nicht unbedingt ideal, möglichst viele verschiedene MHC-Gene zu haben.

Und Bücher, Filme und natürlich die Erziehung beeinflussen ebenfalls unsere Vorstellungen von Zweisamkeit.

Pheromon-Reize, die das Vomeronasal-Organ wahrnimmt, landen direkt im Gehirn, und zwar in Bereichen, die vor allem fürs Gefühl zuständig sind. Wenn Sie also bei der Party neulich ihren Traummann oder ihre Traumfrau getroffen haben, dann lag es wahrscheinlich nicht an Ihrem teuren Pheromon-Parfum.

Auf der anderen Seite sind volle Lippen, rosige Wangen und symmetrische Brüste "Aushängeschilder" für das weibliche Geschlechtshormon Östrogen und die Fruchtbarkeit der Frau. Wir beschnuppern uns nun mal meist gegenseitig, bevor wir einander näher kommen, und das kann man durchaus auch wörtlich verstehen: Offenbar verrät unsere individuelle Duftnote potenziellen Liebes-Kandidaten, wie es um unsere Abwehrkräfte bestellt ist.

Daher ist es wichtig, dass der Nachwuchs von Partnern gezeugt wird, deren MHC-Allele sich deutlich voneinander unterscheiden, weil er dann mehr Keime aufs Korn nehmen kann.

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Doch wie die Kommunikation über den Botenstoff bei uns genau funktionieren könnte, ist bislang nicht geklärt. Denn bevor die Nase etwas über die Beziehungsfähigkeit möglicher Bettgenossen verrät, haben Sie Ihr Gegenüber meist längst beäugt: Alter, Figur, Frisur, Klamotten. Ganz bestimmte Allele sind für ganz bestimmte Eindringlinge zuständig.

Es sitzt über dem Gaumen im unteren Bereich der Nasenscheidewand und hat Sinneszellen, die anders sind als die Nervenzellen der Riechschleimhaut in der Nase.

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Die Ergebnisse widersprechen einander allerdings. Evolutionspsychologen erklären das so: Ein symmetrisches Gesicht alisiert, dass unser Gegenüber gesund und fruchtbar ist. Der brünstige Eber versprüht das Pheromon Androstenon, einen Botenstoff, der die Sau gefügig macht. Hinzu kommt: In Wirklichkeit suchen und finden wir unsere Liebsten nicht allein mit der Nase. Im Tierreich zumindest klappt das: Mäuse erschnüffeln, ob ihr potenzieller Partner genetisch zu ihnen passt.

Während des Eisprungs empfinden sie Androstenon zum Beispiel als weniger unangenehm. Andere mögliche Kandidaten sind Androstenol und Androstenon.

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Ein anderes reagiert darauf. Bakterien stellen sie her, indem sie das Geschlechtshormon Testosteron abbauen. Sie wählten, unbewusst, die jeweils genetisch passende Person für sich aus. Frauen sollen "erotisch, anziehend und sexy" auf Männer wirken. Auch nach Jahren intensiver Forschung konnten Wissenschaftler ein menschliches Pheromon bislang nicht eindeutig identifizieren. Viele Studien haben jedenfalls gezeigt: Das wählerische Geschlecht, meist die Damen, bevorzugt einen Partner, der MHC-Allele hat, die sich leicht von den eigenen unterscheiden. So locken sie aus der Ferne willige Partner an, die mit bestimmten Sinneszellen ihrer Antennen den "verführerischen" Botenstoff wahrnehmen.

Die Macht der Hormone zeigt sich besonders während der fruchtbaren Tage einer Frau: Sie fühlt sich selbstbewusster, attraktiver und hat mehr Lust auf Sex. Sie flirtet häufiger, ist unternehmungslustiger. Die Probandinnen wussten nicht, worum es in dem Versuch ging. Willkommen im Club!

Diese Lockstoffe gibt es bei vielen Lebewesen - auch bei Säugetieren. Können Sie nicht? Männer bevorzugen die Sanduhr-Form, also eine im Verhältnis zur Hüfte recht schmale Taille.

Mancher Werbespruch der Parfumindustrie geht eindeutig zweideutig in diese Richtung: Parfums mit Sexuallockstoffen, sogenannten Pheromonen, üben angeblich "magische Anziehungskräfte auf das weibliche Geschlecht aus". Nach dem, was wir sehen, sortieren wir das Feld potenzieller Spielgefährten. Immer der Nase nach, so könnte das Motto der Suche nach dem Traummann oder der Traumfrau demnach lauten.

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Unser Verhalten und die Gerüche, die wir aussenden, sind so komplex, dass es nur langsam gelingt, die Zusammenhänge zu entwirren. Möglicherweise ist es der Duft, der zwei Menschen zueinander zieht. Auch Psychologen sagen: Gleich und Gleich gesellt sich gern. Tatsächlich zeigen Studien: Auch wir folgen in Liebesdingen womöglich unserem Geruchssinn. Der Körpergeruch mischt bei der Partnerwahl noch an anderer Stelle mit. Auch wir Menschen reagieren wohl auf Gerüche, die die Ausstattung unserer Immungene verraten. Inzwischen haben Forscher nämlich in unserer normalen Riechschleimhaut Rezeptoren, also Andockstellen für Duftmoleküle, entdeckt, die so ähnlich sind wie die im Vomeronasal-Organ der Maus.

Beziehungen sind konfliktfreier und damit beständiger, wenn beide ähnliche Lebenseinstellungen oder einen ähnlichen sozialen Status haben. Umgekehrt wählen Frauen Männer ohne sichtbare Taille, also mit eher schmalen Hüften. Andere Wissenschaftler führten weitere T-Shirt-Experimente durch, um herauszufinden, ob wir wirklich genetisch passende Partner erschnüffeln können.

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Egal, ob wir für Pheromone nun eine besondere Nase haben oder nicht, die Suche nach den lockenden Substanzen geht munter weiter. Dann können Sie doch bestimmt mit ein paar wohlgesetzten Worten erklären, warum es ausgerechnet diese leicht rundliche Person sein musste - und nicht das schlanke, hoch gewachsene Wesen vom Nebentisch. Mit einem jeweils optimalen Satz könnte ein Organismus am besten an seine speziellen Umweltbedingungen angepasst sein.

Und während heterosexuelle Männer Frauen meist mehr nach ihrer Attraktivität beurteilen, ist heterosexuellen Frauen bisweilen eher der ökonomische Status des Mannes wichtig.