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Tiergarten gay

Doch der schwule Sex unter freiem Himmel ist nicht ungefährlich.


Eye-Candy Fotze Cecilia

Online: 10 Stunden vor

Über

Zwanzig Euro? Für ein Mal Sex? Nee, nee, sagt er, zehn wären okay, vielleicht fünfzehn, wenn der Junge sich Zeit nimmt. Aber mehr nicht. Mehr kostet es nie.

Ernesta
Alter: 20

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Berlin Andreas Hergeth. Die Sache will gelernt sein, es gilt Verhaltensregeln und Codes zu beachten: Das coole Herumstehen, das Posen, wie man sich zu bewegen und zu gucken hat — und wie nicht; was man zu tun und was man zu unterlassen hat.

Sie gehen davon aus, dass diese Männer sonst keine Chance auf Sex haben. In den Gebüschen des weitläufigen Parks ist eine schnelle Nummer wohl für relativ wenig Geld zu haben. Und selbst wenn Ihre Interpretation zutreffend wäre - wo ist das Problem? Prostitution ist völlig okay, wenn sie in regulierten Bahnen verläuft, mit denen insbesondere die Prostituierten egal welchen Geschlechts geschützt werden. Er meinte damit die Obdachlosigkeit, die Drogensucht und ebenso die männliche Prostitution — und damit eben indirekt auch das Sexualverhalten von schwulen Männern weil: wo keine Nachfrage, da kein Markt.

Das ist beileibe keine neue Diskussion. Fehler auf taz. Der Park als Möglichkeit der sexuellen Freiheit. Dagegen sollte man tatsächlich etwas unternehmen.

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Am meisten los ist natürlich in den lauen Sommernächten, wenn alles wie verzaubert wirkt. Die Obdachlosen sind dabei nur das eine Problem. Uwe Rada. Aber der Park als Cruisingzone ist in Gefahr. Die Prostitution im Park soll zugenommen haben. Für schwule Männer war der Park schon immer ein Ort für schnellen, anonymen, einvernehmlichen Sex. Entstanden als eine Art Notbehelf: Wo sonst als an anonymen, geheimen ebenso wie geheimnisvollen und abgeschirmten Orten hätten sich denn, sagen wir um oderschwule Männer treffen können?

Beim Schreiben der Kolumne hab ich die ganze Zeit vor mich her gesummt. Gerade in Berlin, wo es an männlichen Prostituierten nie mangelte. Es gibt durchaus auch Menschen, die genau diese Umgebung und diese Art von Sex gut finden.

Gewalt. dreck. elend. angst. mitten in berlin

Auch bei uns in der Redaktion. Foto: dpa.

Stunner Schwester Whitley.

Der Artikel hat einen seltsamen Beigeschmack. Lautlos, im Dunkeln, anonym - wie kaputt ist das denn? Nicht alles, was man sich selbst nicht vorstellen kann oder mag, ist automatisch pervers. Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette. Genau das ist aber bei der Art von Prostitution im Tiergarten nicht der Fall.

Aus dem alten wird nun eine kleine Museumsstube. Was Sie als "dritte Garnitur" bezeichnet, sind Menschen, die auch Sex haben wollen und dürfen.

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Noch eine Nummer trostloser als der Betrieb in den schwulen Szenekneipen, da sieht man einander wenigstens und kann wenn auch gegen das ständige Technogewummer anschreiend ansatzweise miteinander reden. Dann mailen Sie uns bitte an kommune taz. Und wieder bewahrheitet sich die ironische Umkehrung des bekannten Zitats von Rosa von Praunheim: "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Subkultur, die er sich schafft! Und man trifft natürlich auf junge Männer, die im blickdichten Gebüsch ihre Dienste anbieten. Kolumne Behelfsetikett.

Wenn niemand zu Schaden kommt und Menschen ein Stück Sexualität ausleben können, ist doch alles in bester Ordnung.

Wunderschöne Freundin Harleigh.

Dann erfährt man Banales, mitunter Neues, manchmal auch Schreckliches: Ich hörte zum Beispiel von einem türkischstämmigen jungen Mann, wie es für ihn ist, seine Sexualität nur versteckt — eben in Parks oder Darkrooms — ausleben zu können. Einmal zahlen. Mehr zum Thema. Nützt aber nichts. Vor allem: nicht reden. Das Thema kommt alle paar Jahre neu auf. So können Sie kommentieren:. Volle Spalte unterm Artikel.

Tiergarten berlin – schwuler crusing park berlin mitte

Der Berliner Mietenvolksentscheid hat eine klare Mehrheit, welche politischen Konsequenzen ergeben sich daraus? In den Park gehen ist für viele nicht alle schwule Männer die normalste Sache der Welt. Cruising als solches ist unproblematisch und sollte den Staat schlichtweg nicht interessieren, jedenfalls solange damit keine Unbeteiligten gefährdet werden. Na ja, manchmal wird doch gesprochen. Es geht entlang von Trampelpfaden durch die Sträucher und Bäume. Die im Tiergarten kampierenden Obdachlosen sind seit Wochen Stadtgespräch.

Wahrscheinlich unabsichtlich - der Autor scheint sich ja auszukennen. In Berlin gibt es etliche Parks, auch kleine, wo Männer mit Männern Sex haben. Was ich sagen will: Er gehört zur schwulen Infrastruktur.

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Foto: dpa Die im Tiergarten kampierenden Obdachlosen sind seit Wochen Stadtgespräch. Hier geht es um Prostitution aus Not, und zwar durch Menschen mit eigentlich besonders hohem Schutzbedarf. Nach dem Sex hatte er mich gefragt, ob ich einen Freund hätte …. Die Kritik an Fraktionschef Bartsch wächst. Junge Männer — darunter sollen viele Flüchtlinge sein — verkaufen im Tiergarten ihre Körper an schwule Männer. Denn Cruisen im Park ist eine fast lautlose Angelegenheit. Kolumne Behelfsetikett : Der Park als Teil schwuler Infrastruktur Cruisen im Park ist für viele schwule Männer die normalste Sache der Welt — auch wenn es immer wieder Versuche gibt, das einzuschränken.

Oder, mit Ihren Worten: Wie kaputt ist das denn, Menschen so einzuteilen und so herabzuwürdigen? Ich würde hier dem Bezirksbürgermeister mal den benefit of the doubt gönnen, dass eigentlich das sein Ziel war, das er mit seiner Aussage meinte. Nonverbale Kommunikation auf höchstem Niveau.

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E-Mail Passwort. Treiben es die Schwulen zu wild, wird meist damit reagiert, dass das zuständige Grünflächenamt die Büsche im betreffenden Cruisingareal radikal einkürzt.

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Das ist eine Geschäftsbeziehung, die so alt ist wie die Menschheit selbst. Das ist Ihre eigene Lesart - ein Vorurteil. Alle Rechte vorbehalten.

Lonely Lady Aleah.

Cruisen im Park ist für viele schwule Männer die normalste Sache der Welt — auch wenn es immer wieder Versuche gibt, das einzuschränken. Ich musste automatisch an einen alten Song denken, eine der schwulen Hymnen, nach der damals alle in der Disko tanzten. Der Bezirksbürgermeister von Mitte, Stephan von Dassel Grüne hat sich im Rathaus Tiergarten ein kleineres Büro gesucht. Am helllichten Tag, noch mehr aber im Schutz der Dunkelheit.

Es geht dabei um männliche Prostitution. Und das in der taz Ihren Kommentar hier eingeben. Zu Recht? Haben Sie Probleme beim Kommentieren oder Registrieren? In den Cruising Areas ist nach meiner Erfahrung wirklich nur die dritte Garnitur unterwegs, nicht tageslichttaugliche Geisterbahnkandidaten, die selbst im Kölner Ledersumpf allein bleiben würden. Cruisen in Parks etc.

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Registrieren Passwort vergessen? Auch in Zeiten von digitalen Datingportalen und Kneipen und Bars, die in den hinteren Räumen mit einem Darkroom zu einer schnellen Nummer einladen. Mein Geschmack ist es auch nicht - aber das ist kein Grund, diese Art von Sex oder die Menschen, die ihn so haben wollenherabzuwürdigen.

Catherine Millet hasste D. Lawrence, bevor sie anfing, ihn zu lieben. Inhaltliches Feedback? Wir freuen uns über eine Mail an fehlerhinweis taz.

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Nicht indem man die jungen Männer bestraft oder zu verscheucht, sondern indem man ihnen bessere Perspektiven bietet. Natürlich auch die Heteros. Keine neue Erscheinung also. Aber auch bei Minusgraden ist Cruising möglich. Ein Gespräch über Sexliteratur, weibliche Lust und den heutigen Feminismus. Hier wird unsystematisch Cruising und Prostitution miteinander vermischt.

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Der Park war — und ist — also eine Möglichkeit der sexuellen Freiheiten. Das schwule Jagdgebiet wird dann einfach verlagert. Solche Freiräume muss es geben, solange sichergestellt ist, dass hier nur Volljährige im gegenseitigen Einvernehmen miteinander Sex haben. Aber Cruising aus sexueller Vorliebe heraus ist etwas anderes als Prostitution.

Haus Miss Ramona.

Jan Feddersen.